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FAQ zum Eignungspraktikum

Link zu: SeitenanfangMüssen die Mentorinnen und Mentoren eine Eignung oder auch Nicht-Eignung aussprechen?

 Es kann und soll nach den 20 Praktikumstagen keine Eignung oder Nicht-Eignung ausgesprochen werden. Die letzte Entscheidung für oder auch gegen den Lehrberuf trifft die Praktikantin/ der Praktikant. Die Schulen eröffnen lediglich die Möglichkeit für erste Praxiskontakte. Damit wird die Grundlage für eine reflektierte Studien- und Berufswahl geschaffen. Die Mentorin/ der Mentor spricht also im abschließenden Eignungsgespräch keine Eignung aus, sondern übernimmt die Rolle des Reflexionspartners. U.a. spiegelt sie/ er subjektive Eindrücke, die während des Praktikumszeitraumes entstanden sind. Diese Eindrücke sollen stets an konkreten Beobachtungen festgemacht werden. Eine Einschätzung hinsichtlich einer grundsätzlichen Eignung soll auch auf Nachfrage der Eignungspraktikantin/ des Eignungspraktikanten nicht gegeben werden.

Link zu: SeitenanfangWie lange dauert das Eignungspraktikum?

Das Eignungspraktikum dauert 20 Schultage. Ausgefallene Tage (z.B. wegen Krankheit) müssen nachgeholt werden. Darf die Schule Bewerberinnen/ Bewerber ablehnen? Für eine Ablehnung gibt es in der Regel keine Gründe. Ausnahme: Die Praktikantin/ der Praktikant war Schüler der Praktikumsschule.

Link zu: SeitenanfangWann finden an meiner Schule die Praktika statt?

Jede Schule wird automatisch mit einer feststehenden Anzahl von Praktikumsplätzen in das Internetportal ELISE gestellt. Für jeden Praktikumsplatz wird bereits ein fester Zeitraum angegeben. Jede Schule hat aber die Möglichkeit, das vom Ministerium vorgeschlagene Zeitfenster für jeden Praktikumsplatz individuell zu verändern. Das geschieht über das Schulverwaltungsprogramm, das ebenfalls um den Link „EliSe“ erweitert worden ist. Grundsätzlich ist zu jedem Zeitpunkt eines Schuljahres ein Praktikum möglich. Dennoch ist für die Praktikanten der Zeitraum zwischen der Abiturprüfung und dem Beginn des Studiums am günstigsten. Über das Schulverwaltungsprogramm können die Ausschreibungen für die einzelnen Plätze von den Schulleitungen individualisiert werden – dazu gehört auch die Möglichkeit, weitere Informationen zur Schule bzw. zu besonderen Veranstaltungen während der Praktikumszeit hinzuzufügen.

Link zu: SeitenanfangMuss das Praktikum im Block stattfinden?

Es ist möglich, das Praktikum auf 20 Wochen zu verteilen. So kann es während des Studiums an einem Tag pro Woche absolviert werden.

Link zu: SeitenanfangBis wann muss das Eignungspraktikum spätestens absolviert werden?

In der Regel wird das Praktikum vor dem Studienbeginn absolviert. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, das Eignungspraktikum während des Studiums durchzuführen. Auf jeden Fall aber muss es vor Beginn des Vorbereitungsdienstes durchgeführt worden sein: Ohne Nachweis des Eignungspraktikums ist die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes nicht möglich.

Link zu: SeitenanfangWie informieren sich die Praktikantinnen und Praktikanten?

Die wesentlichen Informationen finden sich auf dem Internetportal „Elise“ (www.EliSe.nrw.de). Hier kann der Praktikumsplatz gebucht werden und hier finden sich auch die Unterlagen für das Portfolio. Weitere Informationen : CCT (www.cct-germany.de). Was ist „CCT“? „CCT“ steht für Career Counselling for Teachers und ist ein Internetportal zur Laufbahnberatung von Lehrerinnen und Lehrern. Die Zielgruppen von CCT sind alle Studieninteressierte, Studierende, Berufseinsteiger/innen und Lehrer/innen, die Antworten auf folgende Fragen suchen: Bringe ich günstige Voraussetzungen für ein Lehrerstudium mit? Welche Schulart passt am besten zu meinen Interessen? Wo gibt es entsprechende Studienangebote? Wie steht es um die Beschäftigungsmöglichkeiten in einer bestimmten Region? Welche Karrieremöglichkeiten stehen mir innerhalb des Lehrerberufs offen? Wo kann ich mich bezüglich eines Ausstiegs aus dem Lehrerberuf beraten lassen? (www.cct-germany.de ) Die Eignungspraktikantinnen und -praktikanten sind zudem verpflichtet, CCT aufzusuchen und dort einen Selbsterkundungs-Test durchzuführen (Geführte Tour 1). Dieser Test gibt den Praktikantinnen und Praktikanten erste Rückmeldungen, ob der Lehrberuf für sie passt. Weiterhin finden sie vielfältige Informationen zu dem Berufsbild Lehrerin/ Lehrer. Nach Durchlaufen der Tour 1 wird automatisch eine Teilnahmebescheinigung generiert, die der Praktikumsschule vorgelegt werden muss. Ohne Vorlage dieser Teilnahmebescheinigung darf die Schule die Bescheinigung über die Absolvierung des Eignungspraktikums nicht ausstellen.

Link zu: SeitenanfangWas ist „Elise“?

ELISE (= Eignung für den Lehrberuf in Schule erproben) ist das Internetportal, das die Bewerberinnen und Bewerber über das Eignungspraktikum informiert. Hier bewerben sie sich auf eine Praktikumsstelle und laden sich die Portfolio-Bögen für ihr individuelles Portfolio herunter. (www.EliSe.nrw.de)

Link zu: SeitenanfangWie bereiten sich die Praktikantinnen und Praktikanten vor?

Alle Bewerber/innen müssen einen Selbsterkundungstest bei CCT (www.cct-germany.de) durchlaufen. Nach dem Durchlaufen des Tests wird eine Teilnahmebescheinigung generiert. Die Schule darf das Praktikum letztlich nur bescheinigen, wenn die Praktikantinnen/Praktikanten diese Bestätigung über die Teilnahme an der „Tour 1“ vorlegen. Die Ergebnisse dieses Tests können, müssen aber nicht während der Gespräche offengelegt werden. Sie geben den Praktikant/innen aber eine erste Orientierung über Eignung und über den Tätigkeitsbereich von Lehrer/innen. Zum ersten Gespräch an der Praktikumsschule sollte die Praktikantin/ der Praktikant auch die Portfolio-Bögen mitbringen, die er bei www.EliSe.de herunterladen kann.

Link zu: SeitenanfangWie können sich die Mentorinnen und Mentoren informieren?

Alle Informationen – einschließlich der Unterlagen für das Portfolio – finden sich auf CCT (www.cct-germany.de) : In der Kopfleiste findet sich der Bereich „Für Berater/innen“ . Es öffnet sich eine Seite, auf der „Material für das Eignungspraktikum NRW“ zu finden ist. An dieser Stelle sind ausführliche Informationen – auch zum abschließenden Eignungsgespräch – abgelegt.

Link zu: SeitenanfangWas ist Ziel des abschließenden Eignungsgespräches?

Das Eignungsgespräch wird in der Regel zwischen Mentor und Praktikant geführt. Es soll nicht länger als 60 Minuten dauern und ist verpflichtend zur Ausstellung der Praktikumsbescheinigung durch die Schule. In dem Gespräch geht es nicht um die Klärung einer grundsätzlichen Eignungsfrage! Vielmehr sollen die Praktikumserfahrungen reflektiert werden – der Mentor agiert als Reflexionspartner. Grundlage der Reflexion sind konkrete Beobachtungen, die vor dem Gespräch schriftlich fixiert werden sollen. Hierzu bringt die Praktikantin/ der Praktikant die ausgefüllten Reflexionsbögen sowie den bereits teilweise ausgefüllten Bilanzierungsbogen (Portfolio) zum Gespräch mit! Auch für die Mentorin/ den Mentor sind bei CCT (www.cct-germany.de) unter „Für Berater/innen“ Beobachtungsbögen zu finden. Als weitere Hilfe wird für die Mentor/innen auch ein Fremdeinschätzungstest angeboten. Für das abschließende Eignungsgespräch sind also beide Gesprächspartner gut vorbereitet. Im Idealfall wird dieses Gespräch Entscheidungshilfen bieten können !

Link zu: SeitenanfangWie wird das Eignungspraktikum bescheinigt?

Im Schulverwaltungsprogramm wird über die Schulleitung eine Bescheinigung für den jeweiligen Praktikanten generiert, die bereits alle Daten enthält und lediglich noch von der Schulleitung unterschrieben werden muss. Diese Bescheinigung darf nur dann ausgestellt werden, wenn … ...der Praktikant eine Bescheinigung über die Geführte Tour 1 (CCT) vorlegt … das Eignungsgespräch auf Grundlage der ausgefüllten Portfolio-Bögen stattgefunden hat.

Link zu: SeitenanfangWelches sind die Aufgaben der Schulleitung?

Die Schulleitung legt – idealerweise in Absprache mit der Mentorin/ dem Mentor – die Zeitfenster für die einzelnen Praktikumsplätze fest und bearbeitet die Ausschreibungen im Schulverwaltungsprogramm. Am ersten Praktikumstag wird der Praktikumsvertrag mit dem Praktikanten geschlossen. Der Vertrag findet sich im Schulverwaltungsprogramm unter „EliSe“. Am letzten Praktikumstag stellt die Schulleitung dann die Praktikumsbescheinigung aus.

Link zu: SeitenanfangWer trägt die Verantwortung für das Eignungspraktikum?

Die Verantwortung für das Eignungspraktikum tragen die Schulen. Die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung begleiten das Praktikum, indem sie die Schulungen der Mentor/innen durchführen und auch weiterhin Ansprechpartner sind. Die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung bearbeiten auch die Anträge auf Anerkennung des Eignungspraktikums.

Link zu: SeitenanfangWelches sind die Aufgaben der Mentorin /des Mentors?

Die Mentorin /der Mentor schafft Hospitationsmöglichkeiten für die Praktikantinnen und Praktikanten. Er / sie organisiert vielfältige „Erwerbssituationen“, dazu gehören auch außerunterrichtliche Lern- und Beobachtungsmöglichkeiten (z.B. Konferenzen, Pausenaufsichten, Wandertage...). In einem Erstgespräch werden mit der Praktikantin/ dem Praktikanten bereits solche Erwerbssituationen verbindlich vereinbart, da ein strukturierter Kompetenzaufbau erfolgen soll. Eine Hilfe zur Vorbereitung des Praktikums bieten die vier Standards, die sich auf den Portfolio-Bögen finden. Hier sind auch praktische Beispiele für Erwerbssituationen zu finden. Die Mentorin/ der Mentor sorgt dafür, dass die Praktikantin/ der Praktikant Kompetenzen in allen vier Standards aufbauen kann. Die Mentorin/ der Mentor führt in der Regel auch die abschließende Eignungsberatung durch. Ein exemplarischer Ablauf des Gesprächs einschließlich möglicher Inhalte finden sich unter dem Link „Für Berater/innen“ auf CCT (www.cct-germany.de). Mentorinnen und Mentoren müssen nicht auch gleichzeitig AKO sein – den Schulen wird für beide Tätigkeiten jeweils eine Ermäßigungsstunde gutgeschrieben.

Link zu: SeitenanfangIn welchen Fächern können/ sollen Praktikantinnen und Praktikanten hospitieren?

Die Praktikantinnen und Praktikanten sollten nicht nur in Fächern hospitieren, die sie später evtl. studieren und unterrichten werden. Es gilt vielmehr, eine möglichst weite Perspektive auf das Berufsfeld Schule zu eröffnen. Das gilt auch für die Wahl der Schulform: Auch wenn eine Praktikantin oder ein Praktikant voraussichtlich Grundschullehrerin/ Grundschullehrer werden möchte, kann sie ihr/ er sein Eignungspraktikum an einem Gymnasium absolvieren.

Link zu: SeitenanfangWeshalb wird von den Praktikantinnen und Praktikanten kein polizeiliches Führungszeugnis eingefordert?

Die Praktikantinnen und Praktikanten übernehmen keinen eigenverantwortlichen Unterricht. Rechtlich gesehen dürfen sie nicht mit den Schülerinnen und Schülern allein gelassen werden. Die Verantwortung liegt zu jeder Zeit bei der unterrichtenden Lehrkraft.

Link zu: SeitenanfangDürfen Praktikantinnen und Praktikanten eigenverantwortlich unterrichten ?

Praktikantinnen/ Praktikanten übernehmen nicht eigenverantwortlich Unterricht. Sie übernehmen auch keine ganzen Unterrichtsstunden. Sie sollten aber punktuell pädagogische Aufgaben übernehmen wie beispielsweise einen Stundenbeginn, die Hausaufgabenkontrolle oder die Unterstützung einer Gruppenarbeit. Praktikantinnen und Praktikanten dürfen auch schriftliche Überprüfungen vorkorrigieren, eine Lehrkraft während der Pausenaufsicht begleiten....

Link zu: SeitenanfangSind Praktikantinnen und Praktikanten versichert?

Das Praktikum wird von der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst. (§ 2 SGB VII). Alle Praktikantinnen und Praktikanten unterschreiben in ihrem Praktikumsvertrag, dass sie für den Zeitraum des Praktikums eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben.

Link zu: SeitenanfangWelche Bedeutung hat das Portfolio?

Mit Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnung ab Sommer 2011 sind die Studierenden verpflichtet, ein Portfolio zu führen. Dieses Portfolio wird sämtliche Reflexionen und Belege zu allen verpflichtenden Praktika während der Lehrerausbildung enthalten, ist bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes zu führen und ggf. in Teilen vorzulegen. Das Portfolio besteht aus einem Reflexionsteil und einem offiziellen Teil (Bescheinigungen). In den Reflexionsteil muss keine Einsicht gewährt werden. Das Portfolio bildet die individuelle Entwicklung ab und veranschaulicht die enge Verzahnung aller Praxiselemente in der neuen Lehrerausbildung. Für jedes Praktikum werden Standards ausgewiesen werden. Für das Eignungspraktikum gibt es bereits vier Standards, zu denen entsprechende Kompetenzen aufgebaut werden sollen. Diese Standards bilden das Gerüst für die von den Praktikanten verpflichtend zu führenden Portfolio-Bögen. Sämtliche Bögen für das Portfolio „Eignungspraktikum“ finden sich bei (www.EliSe.nrw.de).

Link zu: SeitenanfangDürfen Praktikantinnen und Praktikanten auch an Zeugniskonferenzen teilnehmen?

In dem Praktikumsvertrag verpflichten sich die Praktikantinnen und Praktikanten zur Verschwiegenheit. Sie dürfen deshalb grundsätzlich auch an Zeugniskonferenzen teilnehmen.

Link zu: SeitenanfangWeshalb darf das Praktikum nicht an der ehemaligen Schule absolviert werden?

Das Eignungspraktikum möchte den Praktikantinnen und Praktikanten grundsätzlich einen Perspektivwechsel (Schule aus Lehrersicht) ermöglichen. An der eigenen Schule wäre die Gefahr einer Verhaftung in der vertrauten Schülerrolle zu hoch.

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