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Formulare, die spezifisch für das Seminar Grundschule gelten

Bei UPP in Klassen, in denen Kinder im Gemeinsamen Unterricht unterrichtet werden, sagt das Prüfungsamt:

Zitat: "Um  den  Mitgliedern  der  Prüfungsausschüsse  und  den  Prüflingen  der anderen  Lehrämter  Rechtssicherheit  bei  unterrichtspraktischen  Prüfungen  in  Klassen  mit  Gemeinsamen  Unterricht  zu  geben,  gibt  das Prüfungsamt folgende Handlungsempfehlungen:

1. Die Lehramtsanwärterin oder der Lehramtsanwärter plant und verantwortet  den  Unterricht  im  Rahmen  der  unterrichtspraktischen  Prüfung grundsätzlich für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse. Dies gilt auch für den Fall, dass in einer Unterrichtsgruppe Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gefördert werden.

2. Gemäß § 19 (6) A0-SF erstellen die Lehrkräfte, die die Schülerin oder den Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichten, nach Beratung mit allen anderen an der Förderung beteiligten Personen einen individuellen Förderplan, den sie regelmäßig überprüfen und fortschreiben. In der unterrichtspraktischen Prüfung obliegt insofern der Lehramtsanwärterin oder dem Lehramtsanwärter die Verantwortung für die Umsetzung des Förderplans für die Schülerin oder den Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Sie oder er plant entsprechend die individuelle Förderung dieses Kindes in seiner Prüfungsstunde.

3. Diejenigen Sonderschullehrkräfte und Personen (z.B. Zivildienstleistende),  die  üblicherweise  in  der  Klasse,  in  der die unterrichtspraktische  Prüfung  stattfindet,  die  Schülerinnen  und  Schüler  mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterstützen, können ihre Arbeit auch in der Prüfungsstunde im gewohnten Rahmen fortsetzen. Dabei ist zu beachten, dass die Lehramtsanwärterin oder der Lehramtsanwärter allerdings den Einsatz dieser Personen verantwortet und ebenso den Inhalt der Förderung für das Kind bzw. die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

4.  Die  Lehramtsanwärterinnen  und  Lehramtsanwärter  verantworten in der Durchführung der unterrichtspraktischen Prüfung jedoch nicht die Qualität des pädagogischen Handelns der Sonderschullehrkräfte und der weiteren Personen."

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