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Kernseminar

Zentrum für schulpraktische
Lehrerausbildung Arnsberg
       Seminar HRSGe

Zur Arbeit im Rahmen des Kernseminars
Letzte Bearbeitung: März 2017

Grundsätzliches zur Zusammenarbeit im Kernseminar
Die Arbeitsatmosphäre im Kernseminar soll von Empathie, Toleranz und distanzierter Betrachtung der eigenen Rolle(n) (Rollendistanz, vgl. Krappmann, Stuttgart) geprägt sein. Eine besondere Bedeutung kommen dabei der Interaktionskompetenz und der Reflexionsfähigkeit in Bezug auf die eigene Rolle zu. Denn beides durchdringt und überformt das Selbstverständnis, den Umgang mit den Schülerinnen und Schülern, den Kolleginnen und Kollegen, den Vorgesetzten und den Erziehungsberechtigten. Sie bestimmen das Denken, Fühlen und Handeln. Integraler Bestandteil der Umsetzung des Kerncurriculums ist die Zusammenarbeit von Kern- und Fachseminaren sowie die Zusammenarbeit des Seminars mit den Ausbildungsschulen. Vergleichen Sie dazu bitte das jeweilige Ausbildungsprogramm.

Zur Bedeutung des Kerncurriculums bzw. der Anlage 1 der OVP von 2011, geändert durch Verordnung von 2016
Im Kernseminar werden Planung, Durchführung und Reflexion sowie Evaluation von Unterricht  und die Bearbeitung der Handlungsfelder (vgl. die Anlage 1 der OVP 2011) als Handlungs-, Erfahrungs-, Verstehens-, Wahrnehmungs- und Interaktionsprozesse, als Modi von Erkenntnisgewinn, von Offenheit und Flexibilität, von Perspektivität und Perspektivwechsel theoretisch sowie praxisnah und insbesondere abbildhaft thematisiert. Praxis wird vor allem auch in der Schule vollzogen. Die Handlungsfelder des Berufs sind sowohl Inhaltsfelder als auch Prozessfelder des Handelns, Sprechens, Verstehens, Denkens und Interagierens. Auf Didaktik und Methodik bezogen geht es darum, begründbares Lernen und Lehren als didaktisch-methodisches und erzieherisches Handeln entsprechend dem Schulgesetz zu entfalten und zu kultivieren. Die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sollen den Lehr-/Lernprozess im Kernseminar auf der Basis ihres bereits erworbenen Wissens und gemäß ihren Informations-, Qualifikations- Verwertungsbedürfnissen in Übereinstimmung u. a. mit …            

  • dem LABG, 

  • der OVP, der OBAS

  • dem Fachkonzept des Vorbereitungsdienstes bzw. dem Kerncurriculum

  • dem Ausbildungsprogramm der Schule und 

  • mit dem Ausbildungsprogramm des Seminars HRGe aktiv mitgestalten.

Die Inhalte der einzelnen Bausteine für das Kernseminar sind verbindlich und werden nach den Informations-, Qualifizierungs- und Verwertungserfordernissen einerseits und den Informations-, Qualifizierungs- und Verwertungsbedürfnissen andererseits im Sinne der oben beschriebenen Prozess- und Produktevaluation gesetzt. Die im Ausbildungsplan aufgeführten Handlungsfelder sowie Handlungssituationen der ersten drei Ausbildungsquartale sind obligatorisch. In den nachfolgenden Ausbildungsquartalen sind die Handlungsfelder obligatorisch, die die OVP jeweils als Arbeitsschwerpunkte nahelegt. Alle anderen werden nach den Informations-, Qualifizierungs- und Verwertungsbedürfnissen der Kernseminargruppen bearbeitet.

 

 

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